
Jedes Detail zählt
Ein 4’200 km langes Projekt quer durch Europa mit ≈ 140’000 Höhenmetern bereitet man nicht nur mit gelaufenen Kilometern vor. Hinter jedem einzelnen Lauftag steckt eine unsichtbare Arbeit: Monate kontrollierter Belastungssteigerung, Regeneration, Analysen, Tests und Anpassungen.
Das Ziel ist nicht nur, an einem einzigen Tag leistungsfähig zu sein, sondern dem Körper zu ermöglichen, die Belastung über fast zwei aufeinanderfolgende Monate hinweg zu verkraften. Jedes Detail zählt: Training, Schlaf, Ernährung, Hydration, Elektrolyte, Regeneration, Material, Prävention und mentale Vorbereitung.
Bei einem langfristigen Ultra-Endurance-Projekt basiert Leistung nicht auf Zufall oder momentaner Motivation. Sie basiert auf Planung, Konstanz und der Fähigkeit, Fehler bereits vor dem Start so weit wie möglich zu vermeiden.
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Steigerung der Trainingsbelastung
Seit mehreren Monaten erfolgt der Übergang zum Trailrunning und zur Ultra-Endurance schrittweise, damit sich der Körper nachhaltig an das steigende Trainingsvolumen, die Höhenmeter und die lange Belastungsdauer anpassen kann. Jede Belastungsphase wird von Regeneration begleitet, um die Anpassung zu maximieren und gleichzeitig das Verletzungsrisiko zu begrenzen.
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Verletzungsprävention
Die Prävention spielt eine zentrale Rolle in meiner Vorbereitung. Das Krafttraining sowie die Stabilitäts-, Core- und Mobilitätsübungen, die gemeinsam mit meinem Athletiktrainer umgesetzt werden, sollen den Körper stärken, damit er die Anhäufung mechanischer Belastungen über mehrere aufeinanderfolgende Wochen hinweg bewältigen kann.


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Blutanalysen und biologisches Monitoring
Regelmäßige Blutanalysen ermöglichen es, mögliche Mängel oder Ungleichgewichte frühzeitig zu erkennen, bevor sie problematisch werden. Ziel ist es, dank schrittweiser Anpassungen, die bereits mehrere Monate im Voraus vorgenommen werden, mit den bestmöglichen Werten an den Start zu gehen.
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Ernährung und Energiebedarf
Bei einem Projekt dieser Dauer bleibt die verfügbare Energie die absolute Priorität. Das Ziel wird nicht sein, „perfekt“ zu essen, sondern den extrem hohen Energieverbrauch Tag für Tag ausreichend zu decken, um den Körper zu erhalten und die Fähigkeit, weiter voranzukommen, aufrechtzuerhalten.
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Hydration und Elektrolyte
Hydration und vor allem der Ausgleich von Elektrolytverlusten werden einen entscheidenden Hebel für Leistung und Regeneration darstellen. Bei einer langfristigen Belastung, insbesondere mitten im Sommer, wird die Aufrechterhaltung des Flüssigkeits- und Mineralstoffgleichgewichts essenziell, um weiterhin leistungsfähig zu bleiben und die Abnutzung des Körpers zu begrenzen.
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Getestetes Material unter realen Bedingungen
Schuhe, Rucksäcke, Bekleidung, Hydrationssysteme oder Regenerationsmaterial: Das gesamte Material, das während des Projekts verwendet wird, wird bereits mehrere Monate im Voraus unter Bedingungen getestet, die möglichst nah an denen der Herausforderung liegen, um unvorhergesehene Probleme so weit wie möglich zu vermeiden.
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Mentale Vorbereitung
Über den körperlichen Aspekt hinaus erfordert ein Projekt dieser Größenordnung auch eine große mentale Stärke. Dieser Bereich ist bereits solide, wurde jedoch in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Bastien weiterentwickelt und gefestigt, um zu lernen, mit Müdigkeit, schwierigen Momenten, Unsicherheit und der Anhäufung aufeinanderfolgender Belastungstage umzugehen.


