
Kurz gesagt

„Laufen ohne Grenzen“ ist eine europäische Ultra-Endurance-Durchquerung von Monaco bis in die Ukraine.
Durch diese Herausforderung nutze ich das Laufen als Mittel für Verbindung, Begegnung und Solidarität, um Gleichgültigkeit abzulehnen und humanitäre sowie soziale Anliegen zu unterstützen.
Dieses Projekt geht über sportliche Leistung hinaus und stellt die Frage, wie wir uns mit anderen Menschen, mit Regionen und mit allem Lebendigen verbinden.
Die sportliche Herausforderung
• 4.200 km Ultra-Endurance
• Rund 50 Tage intensiver körperlicher Belastung
• 2 Phasen · 1 Durchquerung · 13 Länder
• Phase 1 — Via Alpina (West → Ost)
Durch die Alpen · 2.000 km · 110.000 m D+ · Ziel: 25 Tage
→ Im Durchschnitt 80 km und 4’500 D+ pro Tag
→ Aktuelle Referenz: 35 Tage, in umgekehrter Richtung absolviert
• Phase 2 — Osteuropa (Straßen / Wege)
Durch 6 Länder · 2.200 km · 30.000 m D+
→ Im Durchschnitt 88 km und 1’200 D+ pro Tag
• Eine Herausforderung, die Leistung, Logistik und Engagement verbindet

Ich schätze besonders Laufstrecken, die man von den Sternen aus sehen kann.
Von dort oben kann man träumen. Von einer geheilten Erde, mit Völkern in Frieden, die sich gegenseitig helfen, und mit respektierten Tieren.
Das ist also meine Idee: meine körperliche Form zu nutzen, um einen der härtesten Wege der Welt zu bewältigen, ihn durch Europa zu verlängern und die Menschen rund um eine Botschaft von Frieden, gegenseitiger Hilfe und Solidarität zu verbinden.
Der Verein Au-delà de l’Effort
Au-delà de l’Effort ist ein Verein, der Ausdauersport und Herausforderungen der persönlichen Grenzüberschreitung als Mittel nutzt, um Botschaften der Solidarität zu vermitteln und Projekte im öffentlichen Interesse zu unterstützen.
Durch engagierte sportliche Projekte möchte der Verein sensibilisieren, Menschen zusammenbringen und mobilisieren – für humanitäre, ökologische, gesundheitliche Anliegen sowie für den Schutz von Tieren.
Der Verein begleitet diese Initiativen transparent und achtet darauf, dass ein möglichst großer Teil der gesammelten Mittel den unterstützten Anliegen zugutekommt.
Ein kollektives Abenteuer

Dieses Projekt existiert vor allem dank all der Menschen, die daran geglaubt haben.
Durch ihre Ermutigung, ihre finanzielle Unterstützung, ihre logistische Hilfe, ihre Sachspenden, ihre Fähigkeiten oder einfach dadurch, dass sie über das Projekt gesprochen und es weitergetragen haben, haben sie diese Durchquerung überhaupt erst möglich gemacht.
Ich werde zwar die gesamte Strecke zwischen Monaco und der Ukraine alleine zurücklegen, doch dieses Abenteuer war nie ein Einzelprojekt. Ich wünsche mir, dass es auch weiterhin von einer Gemeinschaft getragen wird – indem Menschen sich dem Weg anschließen, das Projekt weiterverbreiten und, wenn sie möchten, zur Solidaritätssammlung zugunsten der ukrainischen Bevölkerung beitragen.
Während der gesamten Strecke ist jede und jeder herzlich willkommen. Ob für ein paar Kilometer zu Fuß oder laufend, bei einer gemeinsamen Mahlzeit, einem Gespräch oder einfach durch die Anwesenheit am Wegesrand – jede Begegnung verleiht diesem Abenteuer noch mehr Bedeutung.
Damit das Zusammenfinden einfacher wird, stehen auf dieser Seite die Live-GPS-Verfolgung sowie die geplanten Etappen der Durchquerung zur Verfügung.
Solidarität und humanitäre Sammlung
Durch die Schaffung eines soliden und nachhaltigen Rahmens für das Projekt wird die sportliche Leistung zu einem Hebel der Solidarität. Ziel ist es, diese Durchquerung in einen Impuls für Mobilisierung und Spendensammlung zu verwandeln – im Dienst einer klaren humanitären Sache: der Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung.
Die Ukraine liegt im Herzen des europäischen Kontinents. Sie ist eine der landwirtschaftlichen Kornkammern Europas, und wir sind tagtäglich – auch im Westen – von dem abhängig, was sie zur Ernährung produziert. Doch über diese wirtschaftlichen und territorialen Verbindungen hinaus sind es vor allem Millionen von Menschen, die weiterhin die direkten Folgen des Konflikts erleben.
Die im Rahmen des Projekts gesammelten Spenden werden über den Verein Au-delà de l’Effort an die Glückskette weitergeleitet, um folgende Maßnahmen zu unterstützen:
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die Wiederherstellung zerstörter Gebäude,
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die Unterstützung von Vertriebenen,
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den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.
DANKE
Dieses Projekt wäre ohne all die Menschen, Unternehmen und Organisationen, die daran geglaubt haben, niemals Wirklichkeit geworden.
Vielen Dank an alle, die das Projekt finanziell unterstützt, Material zur Verfügung gestellt, ihre Fähigkeiten eingebracht, Zeit investiert, Fahrzeuge bereitgestellt, logistische Hilfe geleistet oder das Projekt weitergetragen haben.
Jeder einzelne Beitrag – unabhängig von seiner Form oder seinem Umfang – hat dazu beigetragen, aus einer Idee ein echtes Abenteuer werden zu lassen.
Im Namen des gesamten Teams bedanken wir uns von Herzen für Ihr Vertrauen, Ihre Großzügigkeit und Ihr Engagement. Diese Durchquerung gehört auch Ihnen.

Da das Logistikbudget des Projekts nun vollständig gedeckt ist, werden alle Spenden zugunsten der begünstigten Organisation über den Verein Au-delà de l'Effort gesammelt, der eine transparente Verwaltung der Initiative gewährleistet.
Ein kleiner Teil der gesammelten Spenden dient der Deckung der Betriebskosten des Vereins sowie der im Rahmen des Projekts entstandenen Aufwendungen. Der überwiegende Teil der Spenden (95 % oder mehr) wird an den Ukraine-Hilfsfonds der Glückskette (Glückskette Schweiz) weitergeleitet.
Die Säulen
„Laufen ohne Grenzen“ ist aus dem Wunsch entstanden, sportliche Leistung zu überschreiten und sie zu einem Werkzeug für Verbindung, Reflexion und Engagement zu machen. Durch diese Durchquerung möchte ich unsere Art hinterfragen, wie wir uns mit anderen Menschen, mit Regionen und mit allem Lebendigen verbinden.
Innerer Frieden
Den langen Einsatz zu einem Raum der Distanz, des Zuhörens und der Neuausrichtung machen – als Ausgangspunkt, um auf andere zuzugehen.
Verbindung und Begegnung
Dialog schaffen, Begegnungen ermöglichen und Austausch sowie Solidarität fördern – Kilometer für Kilometer, durch die durchquerten Regionen.
Ökologische Verantwortung
Mit Achtsamkeit und Bescheidenheit vorangehen und dabei unsere Art zu leben, Ressourcen zu nutzen und die uns umgebenden Landschaften zu durchqueren hinterfragen.
Respekt vor allem Lebendigen
Einen erweiterten Blick auf unser Zusammenleben mit anderen Lebensformen richten, auf den Raum, den wir ihnen in den gemeinsam genutzten Ökosystemen lassen, und auf die Kohärenz unserer täglichen Entscheidungen. In diesem Sinne wird das Projekt mit einer vegetarischen Ernährung umgesetzt.
