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Über die Anstrengung hinaus

Warum Monaco?

Monaco, point de départ du projet Courir pour Unir de Frédéric Splendore, avec vue sur le port et les montagnes symbolisant le chemin à parcourir.
Monaco ist ein offenes Tor zu Europa.
Zwischen Meer und Kontinent verkörpert dieser Ort Offenheit, Dialog und humanitäres Engagement.

Zugleich ist es der offizielle Ausgangspunkt der Via Alpina.
Von hier aus führt der Weg ins Innere des Kontinents – in die Berge, in die Anstrengung und in die Durchquerung.

Die Stabilität und Ruhe der Küste stehen bewusst im Kontrast zu dem, was folgt.
Das Meer markiert den Ursprung.
Die Berge werden zum Weg.

Warum die Via Alpina?

Die Alpen sind die Berge meiner Kindheit, im Wallis.
Sie haben mich Weisheit, Respekt und Geduld gelehrt.

Auf der Via Alpina schreitet der Mensch allein voran, angesichts der Unermesslichkeit.
Gleiche Anstrengung, gleiche Stille – unabhängig vom durchquerten Land.

Die Berge lügen nicht.
Sie verbinden, was Grenzen trennen, und weisen jedem seinen gerechten Platz zu.

Hier voranzugehen bedeutet, Schönheit und Schwierigkeit als ein und denselben Weg anzunehmen.

Vue aérienne des Alpes suisses, au-dessus des villages de l'enfance de Frédéric Splendore, depuis le Grammont, avec les Dents du Midi en fond en Valais.

Erinnerungen der Vergangenheit

Mémorial des Chaussures au bord du Danube à Budapest, hommage aux victimes assassinées pendant la Seconde Guerre mondiale. Etape du projet Courir pour Unir

Europa zu durchqueren heißt auch, seine Erinnerung zu durchqueren.

Manche Orte tragen noch immer das Gewicht dessen, was die Menschheit hervorgebracht hat, was am dunkelsten ist.
Dabei hieß es doch: „Nie wieder.“


Diese Orte zu passieren bedeutet, das Vergessen zu verweigern.
Es bedeutet, voranzugehen, ohne den Blick abzuwenden.


Laufen – nicht um zu fliehen, sondern um sich zu erinnern.

Durchquerte Erinnerungsorte Gedenkstätte Jasenovac (Kroatien) — Ehemaliger Lagerstandort, Ort des Gedenkens und der Besinnung Gegen-Denkmal zur deutschen Besatzung (Ungarn) — Bürgerinitiiertes Mahnmal aus persönlichen Gegenständen, entstanden aus der Weigerung zu vergessen Schuhe am Donauufer (Ungarn) — Mahnmal der Abwesenheit, Gedenken an ermordete Zivilisten Auschwitz-Birkenau (Polen) — Zentrales Symbol der Shoah, Ort des Schweigens Holocaust-Gedenkstätte Lwiw (Ukraine) — Gedenken an eine nahezu vollständig ausgelöschte Gemeinschaft

Warum die Ukraine?

Herkunft, Sprache oder Religion spielen keine Rolle.
Was zählt, ist die Verbindung zwischen Menschen.

Die Ukraine liegt an den Toren Europas.
Dorthin zu Fuß zu gehen bedeutet zu zeigen, wie nah sie tatsächlich ist.

Es ist auch ein Land, von dem wir abhängen – oft ohne es zu sehen.
Die Kornkammer Europas. Eine unsichtbare, aber reale Verbindung.

Ich habe Ukrainerinnen in der Schweiz und in Berlin getroffen.
Manchmal reicht eine einzige Begegnung, um eine Realität greifbar zu machen.

Warum die Ukraine?
Warum nicht.

Scène de vie dans les rues de Lviv, en Ukraine : une femme fait des bulles de savon, apportant un moment de légèreté au cœur. Destination finale du projet Courir pour Unir.
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© Frédéric Splendore — Alle Rechte vorbehalten

Ultraläufer — Projekt „Laufen ohne Grenzen“

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